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Haselnuss-Kranz

21. März 2010

Letztes Wochenende habe ich einen Haselnuss-Kranz gebacken. Das ist seit Jahren einer der Kuchen, die ich immer wieder einmal backe. Sozusagen einer meiner Standardkuchen.

In den letzten Jahren habe ich verschiedene Rezepte für diese Art Kuchen ausprobiert. Im Prinzip waren alle Rezepte lecker, von den Zutaten her unterschieden sie sich meist nur geringfügig – im Aufwand allerdings teils erheblich.

In “Das große Buch vom Kochen und Backen” von Dr. Oetker (1997) gibt es ein Rezept namens “Haselnuß-Kranz” – nach diesem Rezept backe ich seit Jahren.
Kurz gesagt geht das ungefähr so: Man bereitet einen Knetteig zu, rollt diesen aus, bestreicht ihn mit einer Haselnussmasse, rollt das ganze auf und biegt es dann zu einem Kranz. Dieser wird eingeschnitten, mit einer Eigelb-Milch-Mischung bestrichen und dann gebacken.


Im Klassiker “Backen macht Freude” (zumindest in der Ausgabe aus dem Jahre 2002, die ich habe) findet man ein Rezept namens “Nusszopf”, das dem obenstehenden Rezept im Prinzip sehr ähnlich ist (Hauptabweichung in Sachen Zutaten: der Teig enthält Crème Fraîche).
Hier allerdings wird die gefüllte Teigrolle nicht einfach zu einem Kranz gebogen, sondern längs halbiert, umeinandergeschlungen und muss dann als Zopf – das ist der schwierige Part – auf das Backblech befördert werden. Dann auch hier Eigelb-Milch-Mischung drauf pinseln, ab in den Ofen – und nach dem Backen noch aprikotieren. Sehr lecker, ein wenig saftiger als der Haselnuß-Kranz, aber eben nicht ganz unaufwändig. Ich war froh, noch zwei helfende Hände zu haben, um das Zopf-Gebilde heil auf’s Blech zu bekommen.

Zwei weitere Rezeptvariationen finden sich im (schon einmal beim Salami-Oliven-Kuchen erwähnten) Buch “1.000 – Die besten Backrezepte”:
Dort gibt es zum Einen ein Rezept namens Nuss- oder Mandelkranz”, das von der Optik dem erstgenannten Rezept für den “Haselnuß-Kranz” ähnelt. Allerdings wird dieses Rezept mit einem Quark-Öl-Teig statt einem Knetteig hergestellt.
Zum Anderen gibt es ein Rezept namens “Haselnuss-Striezel”, das eher dem zweitgenannten Rezept für den “Nusszopf” ähnlich sieht, aber nur aufgerollt und eingeschnitten wird – man formt hier noch nicht einmal einen Kranz. Die Füllung scheint hier üppiger zu sein als bei den restlichen Rezepten, da hier die Nussmenge verdoppelt und Crème Fraîche in der Füllung enthalten ist.
Getestet habe ich diese beiden letzten Rezepte bisher nicht, den “Haselnuss-Striezel” möchte ich eines Tages aber noch ausprobieren.

Haselnusskranz - aufgeschnitten

3 Kommentare Eins hinterlassen →
  1. 30. März 2010 20:53

    Den aufgeschnittenen Haselnusszopf kenne und liebe ich. Ich schneide den Zopf erst auf dem Backblech auf. Die Rolle bis zur Mitte aufschneiden-dann nach die Schnittfläche nach außen drehen und verschlingen. Die andere Seite aufschneiden und genauso verfahren. Das geht ganz gut so.

  2. Doris Permalink
    10. September 2010 01:17

    Das Rezept kenne ich schon von meiner Oma. Ihr DR. Oetker Backbuch war aus den 30er Jahren, also ein altes und bewährtes Rezept.
    Seit mein Bruder eine Haselnußallergie hat, machen wir den Kuchen meist mit Mandeln oder Walnüssen, auch eine Füllung mit Mohn ist möglich.

  3. 11. März 2011 09:46

    Oh, den mache ich bestimmt auch mal – nach der Fastenzeit ;) und als Abwechslung zum Hefezopf mit Mandelfüllung aus meinem Repertoire.

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